Homeoffice klärt auf: Die Nach-Corona-Realität!

Home-Office: Wir haben es gesehen und erlebt. Nicht wenige Chefs - vorher wöchentlich mit dem Airliner unterwegs und jeden Abend mit anspruchsvollen Abendessen engagiert - nutzten Homeoffice als gutes Beispiel für alle - rasch und extensiv. Und dieses während ihre Mitarbeiter - vor allem diejenigen mit tiefen Löhnen - treu und ehrlich ihre Arbeit vor Ort verrichteten. Jetzt, zurück am Arbeitsplatz geht es darum, zu zeigen, was man wirklich drauf hat. Die Zeiten vor Homeoffice, wo am Arbeitsplatz online eingekauft, geplaudert und wichtige Nachrichten abgehört werden „mussten“ sind genau so vorbei, wie die abendlichen Essen mit Geschäftspartnern und ausgedehnte mehr oder weniger wichtige Flugreisen. Gefragt ist jetzt volles Engagement. Es ist die Zeit, um Vorurteile gegenüber Vorgesetzten auf den Kopf zu stellen. Das ist wichtig, will man künftig auch noch zur Mannschaft gehören. Das ist die neue Nach-Corona-Realität.   

Küsschen da und Küsschen dort......


.... fehlen nicht. Der Handschlag zur Begrüssung und Verabschiedung schon. Und so fehlen Energie und Hoffnung, wenn man sich die rechte Hand der Verbundenheit nicht geben kann. Der Handschlag dauert nur wenige Augenblicke und doch beeinflusst er die Verhandlung. Ohne dieses Ritual, zusätzlich belastet mit den grossen Sitzabständen, fehlt die unterstützende Gemeinsamkeit. Das führt zu irritierenden Gesprächsverläufen und zu Äusserungen, die nicht immer so richtig in den Kontext passen wollen. Ohne Handschlag trennt man sich schliesslich auch wieder. Entsprechend sind die Resultate. Meine Empfehlung: Sprechen Sie beim Beginn einer Besprechung die Empfindungen zur „neuen“ Begrüssung und Verabschiedung an.  Das ersetzt zwar den Handschlag nicht,  doch - und das ist entscheidend - es verbindet. Probieren Sie es aus. 

Mache weniger, das besser! Das alte Management... - produziert Richtlinien und Regeln statt mit Visionen, Werten und Vertrauen erwünschte Leistungen zu erzielen - liebt das Vorfabrizierte. Originelle Wege die Phantasie beinhalten bleiben aussen vor - neigt zur krankhaften Risikovermeidung statt zu überlegter Risikonahme - ist auf Machtfrage und Bloni konzentriert statt auf existenzielle Sinnstiftung - fragt nach Was? Wo? Warum? Wie? statt Was? Warum? Wozu?

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