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Blog vom Cockpit Coach

Bruno Dobler

05/2026 Davos: Wer ist im Cockpit?

Man muss mit dieser Person nicht einverstanden sein.


Trotzdem war in Davos klar, wie Aufmerksamkeit funktioniert. Termine wurden angepasst, Gespräche verschoben, Blicke neu sortiert. Nicht hektisch, eher gepflegt. Elegant sogar. Man wollte gesehen, wahrgenommen werden. Nähe wurde zur starken Währung, der Händedruck zum kleinen Beweis: ICH - war dabei.


Nach etwas mehr als 48 Stunden war alles vorbei.


Zurück blieb eine Ruhe, die weniger Stille war als das Echo eines vertrauten Vorgangs: Verantwortung sammelt sich dort, wo viele hoffen, sie möge jemand anderes übernehmen.

Das ist kein Problem einer einzelnen Person. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt.


Unsere gemeinsame Sehnsucht nach Orientierung. Nach jemandem, der entscheidet, Risiken trägt und Verantwortung bündelt – möglichst zentral, bitte übersichtlich.

Dabei beginnt Führung dort, wo man genau das nicht tut. Wir müssen nicht jeder Bühne Aufmerksamkeit schenken.


Wir entscheiden, selbst Lebenspilot zu sein, statt bequem den Autopiloten einzuschalten.

Lebenspilot sein,

heisst nicht, alles im Griff zu haben. Doch, Verantwortung zu übernehmen, wenn andere sie weiterreichen.


Wo sitzen wir im eigenen Alltag? Lieber im Cockpit – und wann erstaunlich gern in der Economy Class?










 
 
 

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