Leitsatz zur Woche 39/2012

Das Glück trifft nicht einfach ein. Das Unglück auch nicht! ….

…beides bahnt sich an. Langsam und in kleinen Dingen. Das Problem dabei ist: Ohne geschärfte Überwachung bleiben Veränderungen unbemerkt und suggerieren einen normalen Verlauf. Sowohl Glück wie Unglück „profitieren“ vom „menschlichen Verhalten“ oder im Fachausdruck vom „Human Factor“. 80 % des Misslingens sind auf diesen Faktor zurück zu führen. Offene Augen und Ohren lassen uns die Signale sehen und hören, wie z.B. das nicht Einhalten von Vorgaben, Prozesse werden individuell verändert, Fehler werden vertuscht, bei den Kontrollen und der Papierführung herrscht die Nachlässigkeit vor, usw. Diese Missstände entstehen nicht, weil Können und Wissen fehlen. Sie entstehen aus einer falschen Grundhaltung. Es fehlt an der Disziplin und an der Pflicht zur Sorgfalt. Und wer ist dafür verantwortlich? Der Mitarbeiter! Doch der macht, was er immer macht. Er baut auf sein „bestes Wissen und Gewissen“ und (seinem) GMV (gesundem Menschenverstand). Die „plötzlich“ auftauchenden Probleme zeigen, dass das nicht genügt. Das Einfordern der Sorgfalt ist die Führungsaufgabe für die Vorgesetzten aller Stufen. Gelingt das nicht, so  drohen „plötzliche“ Abstürze, Verluste und andere Unglücke. Ergo: Wenn der Vorgesetzte nicht will und kann, dann ist kein Vorgesetzter und folglich am falschen Platz.

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