Leitsatz zur Woche 27/2017

Unebenheiten zum Trainieren nutzen!

Ort: Hotel in Bologna. Es ist Morgen. Duschen, Zähne putzen. Ohuuuuuuu, oje! Kein Wasser! Der nächste Fixpunkt ist in 42 Minuten. Was tun? Telefonieren (wem)? Reiseleiter? An die Reception gehen? Warten? Oder fluchen, was das Zeug hergibt z. B. über die Italienier? Oder mit dem Wasser aus der Minibar die Morgenpflege starten mit der Einsicht: Gut, dass es Wasser gibt? Doch einige geraten im Stress. Sie meldeten sich aufgeregt vor der verabredeten Zeit mit: „Typisch Italien!“, „Ich konnte nicht duschen!“, „Was sagst Du dazu?“. Nicht einmal ein „Guten Morgen“ war zu hören. Dabei war eigentlich gar nichts passiert. Vor 80 Jahren konnte ja auch nicht einfach überall geduscht werden und schon gar nicht tat man dies täglich. Statt zu lamentieren: Kurz innehalten! Sich selbst beruhigen und lösungsorientierte Fragen stellen: Welche Möglichkeiten habe ich? Was muss ich unternehmen? Wer/was kann mir helfen? Und Genutuung fühlen, ein „grosses“ Problem ganz alleine gemeistert zu haben. Der Wasserausfall ist nichts weiter als eine wertvolle Möglichkeit, die eigene Problemerfassung und Entscheidungskompetenz zu verbessern. Das Leben bietet so viele Möglichkeiten, es zu geniessen.

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