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Cockpitansicht des Flugzeugs

Von der Luftfahrt und den Erfahrungen eines Flugkapitäns lernen? 

„OK, Pilot. Klingt cool – aber wo ist der Praxisbezug für meinen Industriebetrieb?“

Klare Meinung: Wenn Aviatik nur „Flugzeug & Uniform“ wäre, hätte sie für die Industrie null Wert. Der Praxisbezug liegt nicht im Fliegen, sondern im Arbeiten unter Bedingungen, die viele Industrieunternehmen sehr gut kennen:

 

  • Zeitdruck (Produktionsstillstand, Liefertermine, Eskalationen)

  • knappe Ressourcen (Personal, Budget, Energie, Material)

  • hohe Risiken (Sicherheit, Qualität, Reputation)

  • keine Option auf „wir probieren mal“

  • Piloten lernen nicht „fliegen“, sie lernen:

  • komplexe Systeme zu beherrschen

  • unter Stress sauber zu entscheiden

  • Fehler früh zu erkennen – und offen zu machen

  • standardisiert zu arbeiten, ohne den Kopf auszuschalten

  • Und: Genau das ist Industriepraxis pur.

  • Der Unterschied: In der Aviatik sind diese Dinge trainiert, benannt und messbar.

  • In den meisten Betrieben passieren sie – nur oft zufällig
     

„Kann man aus Ihrem Vortrag wirklich 1:1 Nutzen ziehen – über alle Hierarchiestufen?“

Kurze Antwort:

Ja. Sonst wäre der Vortrag Zeitverschwendung.
 

Längere, ehrliche Antwort: 

Aviatik funktioniert nur, weil sie hierarchieübergreifend gleich tickt:

 

  • Der Captain hat Verantwortung, aber nicht automatisch Recht

  • Der Copilot muss widersprechen dürfen

  • Die Crew muss Fehler ansprechen, auch nach oben

  • Verfahren gelten für alle, nicht nur für „die da unten“
     

Übertragen auf Unternehmen heisst das:
 

  • Führungskräfte - nicht nur - alle Mitarbeiter unabhängig der Führungsstufe sollen befähigt werden, klar zu entscheiden – ohne blind zu sein

  • Mitarbeitende lernen Verantwortung zu übernehmen – ohne Angst

  • Teams, Ihre Crews lernen gemeinsam zu denken, statt Silos zu verteidigen

 

Der Nutzen ist nicht theoretisch, sondern:

  • weniger Missverständnisse

  • bessere Entscheidungen

  • stabilere Abläufe

  • höhere Sicherheit & Qualität

 

1:1 heisst hier nicht kopieren, sondern anwenden! Niemand braucht ein Cockpit – aber jede Organisation braucht Crew-Denken. Abweichungen MÜSSEN angesprochen werden

„Luftfahrt ist doch total abgehoben: Uniformen, schöne Menschen, alles
locker. Was soll mein Verband davon
haben?“

Jetzt ganz direkt – mit einem Augenzwinkern: Das ist Marketing. Nicht Realität.


Die echte Aviatik ist:


• Checklisten statt Ego
• Disziplin statt Bauchgefühl
• Klartext statt Harmonie-Show
• Verantwortung statt Ausreden

 

Und noch etwas Wichtiges:
In der Aviatik gibt es keine Helden. Nur funktionierende Crews.
Genau deshalb ist sie so wertvoll für Verbände, Industrie, Organisationen, ja, auch für Vereine

 

  • Unterschiedliche Kulturen

  • Ehrenamt & Hauptamt

  • Fachleute & Funktionäre

  • wenig Zeit, viele Meinungen


Der Nutzen liegt darin, Komplexität beherrschbar zu machen, ohne Menschen gleichzumachen. 

Nicht „wir werden wie Piloten“ sondern: „Wir arbeiten so zuverlässig wie eine Crew in unserem Team.

 

Alles wird so einfach: Wir alle werden zu Lebenspiloten in Beruf und Privat.

Cockpitansicht des Flugzeugs
Cockpitansicht des Flugzeugs: Bruno Dobler, wie wir von der Luftfahrt in Unternehmen viel lernen können

Wer glaubt, Aviatik sei „abgehoben“, hat sie nicht verstanden. Wer sie versteht, merkt: Sie ist konsequent team- und prozessorientiert – mit sehr viel Bodenhaftung. Sie macht uns sicher und noch erfolgreicher.

Starten kann jeder. Gemeinsam sicher ankommen – das ist die Kunst und die Aufgabe.

FAQ Fragen der Umsetzung an Bruno Dobler

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